www.karin-kortmann.de Home | Sitemap | Newsletter | Impressum
Düsseldorf > Gesprächskreis Kirche

Düsseldorf

Gesprächskreis SPD, Kirchen und Jüdische Gemeinde

Juan-Miguel Strauss, Rabbiner Julien-Chaim Soussan und Karin Kortmann
Juan-Miguel Strauss, Rabbiner Julien-Chaim Soussan und Karin Kortmann

Im Oktober 1999 habe ich den Gesprächskreis "SPD, Kirchen und Jüdische Gemeinde" ins Leben gerufen. Der Gesprächskreis ist ein Ort des offenen Dialogs und des Meinungsaustauschs, in dem es darum geht, persönliche Positionen zu benennen, Sichtweisen und Beschlüsse der Kirchen, der Jüdischen Gemeinde und der SPD kennen zu lernen und sich als Gesprächskreis mit ausgewählten Themen zu befassen. Wir treffen uns viermal im Jahr, jeweils von 17:30 bis 19:00 Uhr, an wechselnden Orten, so dass die SPD, die Kirchen und die Jüdische Gemeinde abwechselnd Gastgeber der Veranstaltung sind.

Die Bandbreite der bisher behandelten Themen reicht von "Bürgerschaftlichem Engagement" über die "Entschädigung von ehemaligen ZwangsarbeiterInnen" und "Recht und Ethik der modernen Medizin" bis zur "aktuellen Lage in Afghanistan" und die Diskussion über die "Europäische Verfassung" im EU-Konvent. Kompetente ReferentInnen liefern jeweils eine fundierte Grundlage für die Debatte im Gesprächskreis.

Wenn Sie Interesse haben, sich diesem Kreis anzuschließen, melden Sie sich bitte bei mir über die LinkKontaktseite.
 

Gesprächskreis SPD, Kirchen und Jüdische Gemeinde

Trauer und Bestattungsformen

Der Gesprächskreis „SPD, Kirchen und Jüdische Gemeinde“ kam bei seinem Treffen am 27. Oktober im Bestattungshaus Frankenheim in Garath zusammen. Claus Frankenheim führte durch die Räumlichkeiten und stellte den TeilnehmerInnen u.a. das Kolumbarium vor – ein würdevoll gestalteter Raum, der den Hinterbliebenen rund um die Uhr offen steht und ihnen die Möglichkeit bietet, die letzte Ruhestätte ihrer Verstorbenen zu besuchen.

In der Gesprächsrunde wurde deutlich, dass es nicht immer leicht ist, angemessene Formen der Bestattung zu finden, die einerseits dem Wunsch der Verstorbenen entsprechen, andererseits aber auch die Bedürfnisse der Hinterbliebenen berücksichtigen. „Gerade der Perspektivwechsel hin zu Bedürfnissen und Möglichkeiten der Menschen, die Abschied nehmen müssen und trauern, ist mir bei der Diskussion besonders wichtig,“ so Karin Kortmann.

Während früher der Tod von Angehörigen Teil des Familienlebens war und auch das Abschiednehmen von den Verstorbenen meist innerhalb der häuslichen Umgebung seinen ganz selbstverständlichen Platz hatte, wird der Tod heute oft verdrängt und das Sterben findet außerhalb der Familien und Freundeskreise im Krankenhaus oder in Heimen statt.

Nach den vergangenen Diskussionen über Sterbebegleitung und Patientenverfügung war dies für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächskreises erneut ein Angebot, sich mit dem schwierigen Thema Tod auseinandersetzen.