www.karin-kortmann.de Home | Sitemap | Newsletter | Impressum
Person

Person

Karin Kortmann

Karin Kortmann
Karin Kortmann

Die Energische: 50 Jahre, verheiratet, zwei Kinder. Geboren und aufgewachsen zwischen Vulkanbergen, Kraterseen und rauen Winden in Daun in der Eifel. Das war eine gute Voraussetzung für die spätere politische Arbeit. Den Gegenwind schon früh kennen zu lernen. Und zu wissen: es gibt Höhen und Tiefen. Aber auch die Gewissheit, nach jedem Tal, geht es auch wieder aufwärts. Ich lasse mir nicht gerne unbegründet die Butter vom Brot nehmen. Wer sich mit mir anlegt, muss Argumente bringen, keine Halbwahrheiten. Ich habe hohe Ansprüche an meine Arbeit und verlange entsprechend viel auch von Anderen. Ich bin aber auch ein Kumpeltyp: auf mich ist Verlass.

Die Engagierte: Mit zwölf Jahren bin ich der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) beigetreten und dort bis heute aktiv. Verbandliche Jugendarbeit hat mein Leben geprägt, einmal Verbandler immer Verbandler. Ich war ehren- und hauptamtliche BDKJ-Diözesanvorsitzende in Limburg und leitete von 1989-1996 als Bundesvorsitzende den 650.000 Mitglieder starken Verband. Als Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings habe ich vielfältige Erfahrungen im deutsch-israelischen und deutsch-polnischen Jugendaustausch machen können. Sechs Jahre habe ich in der Jugendpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes mitgearbeitet. Als ich 1998 Bundestags- abgeordnete wurde, bekam ich von der SPD-Fraktionsführung gleich eine wichtige Aufgabe angeboten: Sprecherin in der neueingerichteten Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Dort konnte ich dann all meine Erfahrungen und Erwartungen zur Verbesserung von ehrenamtlichem, freiwilligem Engagement einbringen. Der Abschlussbericht nach zweieinhalbjähriger Kommissionsarbeit hat viele meiner Ideen aufgenommen und trägt meine Handschrift. Das ist ein großer Erfolg für die erste Legislaturperiode.

Die Politische: Angefangen hat es schon in der Schule. Ich war Klassensprecherin, gründete eine Schülerzeitung, gab das Jugendmagazin "Eifelbühne" mit heraus und war Mitglied der Jungen Presse Rheinland-Pfalz. Durch die Bolivien-Partnerschaftsarbeit des Bistums Trier begann ich schon früh, mich für die Länder des Südens zu interessieren. Die Solidaritätsarbeit mit den Ländern Mittelamerikas folgte. Viele Jahre später: In der 15. Legislaturperiode war ich für die SPD-Bundestagsfraktion Sprecherin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Kreis schließt sich. Am 1. Oktober 1982 entschied ich mich, in die SPD einzutreten. Geliebäugelt hatte ich schon immer damit. Aber an diesem Tag hatte ich einen direkten Grund: Es war der Tag, an dem sich die FDP aus der sozialliberalen Koalition verabschiedete. 1997 bekam ich von Johannes Rau das Angebot, für die nordrhein-westfälische SPD als Bundestagskandidatin nominiert zu werden. Sie wollten die "katholische Genossin" in ihre engeren Reihen integrieren. Das war eine große Anerkennung meiner bisherigen Arbeit und eine besondere Wertschätzung für die verbandliche Jugendarbeit. Bereits einige Jahre zuvor war ich Mitglied der SPD-Alterssicherungskommission unter Leitung von Rudolf Dressler. Nicht erst dort bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sich der Staat nicht aus Kostengründen seiner sozialstaatlichen Pflichtaufgaben entledigen darf um im Anschluss nach dem ehrenamtlichen Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern zu rufen. Was wir heute brauchen ist ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Dort muss jeder entsprechend seiner Aufgaben und Möglichkeiten für das Gemeinwohl tätig sein.

Die Katholische: Ich bin Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und dort zum zweiten Mal zur Sprecherin für den Sachbereich Politische Grundsatzfragen gewählt worden. Der Katholizismus ist meine Heimat, die SPD meine politische Überzeugung. Wer sich mit der Geschichte der SPD befasst wird feststellen, dass die Ziele von Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit eine große ethische Dimension umfassen. An dieser Zielsetzung arbeiten viele Christinnen und Christen innerhalb der SPD mit. Seit 7 Jahren lade ich daher auch in Düsseldorf regelmäßig zum "Gesprächskreis SPD, Kirchen und Jüdische Gemeinde" ein. Menschen, die das Gespräch mit anderen suchen sind neugierig, sind offen für Andersdenkende und bereit neue Netzwerke zu knüpfen. Darin sehe ich auch meine Fähigkeiten und Aufgaben.

Die Private: Meine Kinder sind die Nr. 1 in meinem Leben. Für sie schütze ich mein Privatleben. Es geht keine neugierigen Journalisten etwas an, wie wir leben. Die Kinder haben das Recht, unabhängig vom Beruf ihrer Eltern eine parteiunabhängige Kindheit zu erleben. Mit ihnen verbringe ich gerne Kurzurlaube in der Jugendherberge oder auf dem Reiterhof Eilfort im schönen Ankum (Niedersachsen). Ich bin sehr naturverbunden, freue mich darauf, im Winter Ski fahren zu können und im Sommer Marmelade zu kochen - da ist der Erfolg so schnell sichtbar. Ich habe lange überlegt, ob ich für den Bundestag kandidieren kann. Das ist keine Einzel-, sondern eine Familienentscheidung. Denn trotz aller politischen Bemühungen, die Vereinbarkeit von Familien und Beruf zu verbessern, hängt es im konkreten Fall doch von dem persönlichen Lebensalltag ab. Wäre mein Mann nicht bereit, sich verstärkt um die Kinder und den Haushalt zu sorgen, könnte ich das Bundestagsmandat nicht ausüben. Damit das irgendwann einmal reibungsloser verläuft, dafür haben wir in der Politik noch viel zu tun.

Die Glückliche: Ich behaupte von mir selbst, ein glücklicher Mensch zu sein. Politisch war es für mich ein großer Erfolg, meinen Wunschwahlkreis, den Düsseldorfer Süden wieder, zu gewinnen. Ich habe hier Menschen kennen gelernt, auf die ich mich verlassen kann und die Parteiarbeit lebendig und kreativ gestalten. Ich bin nicht gerne Einzelkämpferin, ich brauche die Rückbindung an andere Menschen, deren Unterstützung und Korrektur. Bei uns gibt es keine platten Wahlkampfsprüche, wir machen Politik mit Argumenten!

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und noch mehr über mich und meine politische Arbeit erfahren möchten, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@karin-kortmann.de

Auf den folgenden Seiten finden Sie meinen tabellarischen Lebenslauf in deutsch, englisch und spanisch sowie eine Übersicht meiner Mitgliedschaften.

                                                           

Kontakt Düsseldorf

Karin Kortmann
Friedberger Weg 26
40229 Düsseldorf
Fax: 02 11 / 200 31 31 5
E-Mail