www.karin-kortmann.de Home | Sitemap | Newsletter | Impressum
Aktuelles > Meldung

Industrieländer stehen in der Pflicht

Mehr Hilfeleistungen für Hungerkatastrophe in Afrika gefordert

24.07.2011 - Die Hungerkatastrophe in Ostafrika spitzt sich dramatisch zu. Am Montag kommt die internationale Staatengemeinschaft zu einem Krisentreffen zusammen. Vertreter mehrerer NGOs, kirchlicher Hilfswerke sowie des Forums "Eine Welt" der SPD appellieren, mehr humanitäre Hilfe zu leisten. Die bisherigen Beträge der wirtschaftsstarken Länder seien „beschämend niedrig“.

Auf Antrag der französischen G20-Präsidentschaft treffen sich die UN-Staaten im Rahmen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Montag in Rom. Sie wollen über die Situation, Koordinierung und Finanzierung der Hilfsmaßnahmen für die von einer katastrophalen Dürre betroffenen Menschen am Horn von Afrika beraten.

Unmittelbar vor dem Treffen fordert ein Bündnis insbesondere von den in der G20 organisierten Staaten, entschlossene Hilfe zu leisten und die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. In dem Aufruf „Menschen in Ostafrika benötigen dringend mehr humanitäre Hilfe!“ [PDF, 45 KB] verweisen sie darauf, dass am Horn von Afrika rund 12 Millionen Menschen von der Dürre betroffen sind. Monatelang ausbleibende Regenfälle und drastisch gestiegene Lebensmittelpreise bedrohten dort die ärmsten und schwächsten Menschen.

Industrieländer stehen in der Pflicht


Mitverantwortlich für diese Situation sei der Klimawandel, der diese Region besonders hart trifft. „Deshalb gibt es auch eine besondere Verpflichtung der Industrieländer als Hauptverantwortliche aktiv Hilfe zu leisten“, heißt es in dem Aufruf. „Die Beträge der wirtschaftsstarken Länder, darunter Deutschland, sind beschämend niedrig.“ Die G20-Staaten müssten dringend ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Dabei müsse sich die Gebergemeinschaft an die Grundprinzipien der humanitären Hilfe, Neutralität und strikte Bedarfsorientierung, halten. „Die Hilfe für Somalia darf nicht politisch instrumentalisiert werden“, warnt das Bündnis.

Kontakt Düsseldorf

Karin Kortmann
Friedberger Weg 26
40229 Düsseldorf
Fax: 02 11 / 200 31 31 5
E-Mail